B. A.-Thesis
Das Prinzip des Faltens als grundlegende Softwaremetapher für Benutzeroberflächen
Das Prinzip des Faltens from Mi-Ran Jun on Vimeo.
Man möchte sich ein neues Handy kaufen, aber es ist nicht nur ein Telefon, es ist ein multifunktionales Gerät. Eine Vielzahl von Funktionen wird heute potenziell an unterschiedliche Nutzungsbedürfnisse angepasst. Die so entstehenden Hybriden werfen hinsichtlich des Designs jedoch die Frage nach Form und Gestalt des Artefakts auf. Warum nutzen demnach Hybriden zwischen PC, eBook und Mobiltelefon die Desktopmetapher? Das Prinzip des Faltens ist folglich ein neues Paradigma für die Zukunft der ‚ePaper-Technologie’, das sich mit der Gestaltung konvergenter Mediensysteme auseinandersetzt.
Hierauf basierend entstanden neue Ideen in den Bereichen Natural User Interface und Organic User Interface, die sich nicht auf die Desktop-Metapher beziehen. Vielmehr folgte die Gestaltung eines neuen konvergenten Mediensystems für die ePaper-Technik, das ein neues Interaktionsparadigma und Funktionsvisualisierungen anstrebt. Es entstand ein neues mobiles Produkt, das eine den Medien angemessene Form erhielt: Nabi.
Betreuer: Prof. Matthias Krohn (Erstgutachter), Prof. Boris Müller (Zweitgutachter)
Entstehung: März bis September 2009
Prototypen: Listen

Prototypen: Menüleiste und Overview

Prototypen: Menüleiste und Maps

Prototypen: Anwendung

Prototypen: Interaktion
